Sonntag, 21. August 2011

1840er Schute

Diese Art Hut kann man aus zwei Schnittmusterteilen erstellen. Na ja, dachte ich mir, das dürfte ja nicht allzu schwer sein. In einem Buch hatte ich ein Schnittmusterschema entdeckt, an das wollte ich mich so Pi mal Daumen halten. Mit ein bißchen Trial & Error würde das schon gehen. Zuversichtlich und hochmotiviert packte ich Bleistift und Zeitungspapier und legte los. Ich probierte hin und probierte her, aber zu meinem Ärger es funktionierte nicht. Das Ergebnis war einfach nicht so, wie es sein sollte. Und das bei nur zwei dusseligen Teilen, unglaublich! Letztendlich kapitulierte ich und bestellte mir das Schnittmuster "1840s-1850s Bonnet" von Lynn McMasters. Welch Wohltat! Einfach abzeichnen und loslegen. Schön!





Die verwendeten Stoffe sind ein leicher grüner Wollköper für außen, ein Baumwollbatist für innen und ein durch Zufall entdecktes, farblich passendes Viskoseband.

Ein Tipp, falls von Euch mal jemand einen Hut fotografieren möchte: Ein umgedrehtes Weizenbierglas leistet gute Dienste als Hutständer ;-) .

Dies war mein Projekt 08-12 und der Wollköper ist sogar einer der Stoffe, die ich unbedingt in diesem Jahr verarbeiten wollte. Allerdings habe ich noch jede Menge davon übrig (so ein Hut verbraucht ja nicht sonderlich viel), daraus werde ich eventuell noch eine Pelerine nähen. Da der 1840er-Ausflug für Mitte Oktober geplant ist, könnte sie durchaus nützlich werden.

Kommentare:

  1. Die Schute ist superschön geworden - sehr harmonische Farbwahl! Das macht richtig was her und zudem steht es Dir ausgezeichnet!
    Bin schon gespannt auf die Pelerine!

    Sabine

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  2. wirklich schön geworden ...
    bin gespannt auf das Kleid dazu :)

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  3. Wunderschön ist er geworden. Ach, wär doch nur meiner schon so weit. ;-)
    Vom dazugehörigen Kleid will ich mal gar nicht anfangen...

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