Donnerstag, 13. Oktober 2011

Fransen fransen

Wie schon einmal angesprochen möchte ich mir passend zum 1840er Hut eine Pelerine nähen. Nur den blanken Stoff zu verwenden wäre schon etwas langweilig und irgendwie nackig.  Da ich aber weder Zeit noch Lust habe, die Geschäfte zwecks geeigneter Dekoration abzuklappern (nur um dann festzustellen, daß sie nix passendes für mich da haben), gilt es aus der Not eine Tugend zu machen und mit dem zu arbeiten, was man zur Verfügung hat - nämlich dem Stoff. Fransen waren recht beliebt, deshalb liegt es nahe, die Pelerine damit zu schmücken. Da ich lange Fransen nicht mag, habe ich mich für eine Kurzvariante entschieden.

Um Fransen farblich passend zum Stoff zu erhalten macht man sie am Besten aus demselben. Ganz einfach den Stoff entlang des Fadenlaufes schneiden und dann die Fäden Reihe für Reihe für Reihe wegzupfen. Einen nach dem Anderen. Immer wieder. Mit der Zeit entsteht so eine wunderbare Fransenborte, die entsprechend eingesetzt werden kann. Ich werde sie zweireihig verwenden.




So, genug geschrieben - ich muß weiter nähen. Sonst wird das nix mit der Pelerine - immerhin brauche ich sie übermorgen! *hibbel*

Kommentare:

  1. Tolle Idee! Ich hab die Fransentechnik neulich mal bei einem "shawl" angewandt, da sitzt man schon einige Zeit dran...aber es lohnt sich!
    Hoffentlich gibt's bald Bilder von Deinem gesamten Ensemble...;)
    Sabine

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  2. Im Kindergarten stellten wir auf diese Weise mal ein Muttertagsgeschenk her. Praktischerweise habe ich mich nun daran erinnert, frei nach dem Motto: Nicht für den Kindergarten, sondern für´s Leben lernen wir!

    Bilder mit allem drum und dran gibt´s sicher nächste Woche.

    Grüßle
    Emily

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  3. Ein kleiner und recht simpler Trick mit einer großen Wirkung !
    Super !

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