Montag, 8. September 2014

Kirschkernkissen-Anleitung

Heute gibt es für Euch die versprochene Anleitung zur Herstellung eines Kirschkernkissens.


Das Besondere des Kissens: Es liegt aufgrund des vorhandenen Halsausschnittes bequem um die Schultern und die Aufteilung der Kirschkerne in verschiedene Fächer verhindert, dass die Kirschkerne alle nach unten rutschen.


Man braucht:

Baumwollstoff 86 x 42 cm
Baumwollgarn
850 - 950 g Kirschkerne
Stecknadeln
eine Schere
einen weichen Bleistift zum Markieren
ein Becher
ein Blatt Papier
eine Nähmaschine oder eine Nähnadel



1. Zunächst faltet ihr den Stoff, so dass die rechten Seiten innen liegen und ihr ein Viereck von 43 x 42 cm vor Euch liegen habt. Legt die geschlossene Seite nach oben.

2. Dann schneidet Ihr an der unteren Seite mittig den Halsausschnitt in Form eines umgedrehten U aus. Mein Halsausschnitt ist etwa 5 cm breit und 22 cm hoch.


3. Steckt die Stoffe mit den Stecknadeln zusammen, damit sich die Stoffe nicht verschieben. Dann näht ihr die Stoffe an den unteren Kanten und dem Ausschnitt mit einer Nahtzugabe von 1cm aneinander - siehe gepunktete Linie.


4. Schneidet Nahtzugabe an den Rundungen des Halsausschnittes ein, damit die Nähte später schön flach liegen.


5. Schneidet auch etwas Stoff an den Ecken ab, dann lassen sich diese schöner wenden.


6. Wendet das Ganze, so dass die rechte Seite außen liegt. Zupft die Ecken in Form und bügelt das Kissen.


Dann werden die obere und untere Kante des Kissens schmal abgesteppt (das heißt, man näht mit ca. 2mm Abstand am Rand entlang) - siehe gepunktete Linien.



7. Nun werden die Markierungen für die Fächer, in die später die Kirschkerne eingefüllt werden, angebracht.

Zeichnet mit dem Bleistift zunächst senkrecht die Mitte von der oberen Kante bis zum Halsausschnitt.

Waagerecht werden die Fächer mit 7cm Abstand markiert, so dass wir sechs Fächer erhalten.


8. Näht zunächst die Mittelnaht, danach die Quernähte. Achtung: Haltet bei den Quernähten einen Abstand zum äußeren Rand von 2cm ein. Sonst werdet ihr später Schwierigkeiten bekommen, die seitlichen Nahtzugaben einzuklappen und müsst wieder einige Stiche auftrennen (ich spreche aus Erfahrung).

9. Nun werden nacheinander die Kirschkerne eingefüllt. Hierzu empfiehlt es sich, aus einem Blatt Papier einen Hilfstrichter zu drehen und die Kirschkerne mithilfe eines Bechers einzufüllen.

 
Achtet darauf, dass ihr nicht zu viele Kirschkerne einfüllt, sonst hindern Euch diese später beim Zunähen der Seitennähte. Es muss noch etwas Luft sein! Sind die Kirschkerne drin, klappt ihr die Nahtzugaben (1cm) ins Kisseninnere und steckt diese mit Stecknadeln fest.


Wiederholt dies mit allen Fächern und achtet darauf, dass die Befüllung der Fächer auf der linken und rechten Seite des Kissens gleichmäßig ist.

10. Dann werden die Seitennähte des Kirschkernkissens schmalkantig zugenäht.


Gibt es noch Fäden abzuschneiden oder zu vernähen? Nein? Gratulation, dann ist das Kirschkernkissen fertig!


Nützliches zur Verwendung eines Körnerkissens verrät uns Wikipedia - von wo ich auch die Idee für dieses Kissen habe (siehe Bild des gesteppten Nackenkissens).

1 Kommentar:

  1. Dein Kissen ist super! So haben Verspannungen keine Chance...und ich habe gleich eine Geschenkidee. Vielen Dank für die Anleitung!
    LG Constance

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